Balance – Koordination – Vertrauen

Autorin: Gabi Ess

In unserer dicht besiedelten überzivilisierten und überorganisierten Welt, gibt es wenig Gelegenheiten, die Geschicklichkeit der Pferde im Gelände zu trainieren, ausser man verreist in die Pampas oder das Gebirge. Dort wiederum trifft man unter Umständen auf Gegebenheiten, welche dann Reiter und Pferd überfordern. Praktisch daher die Möglichkeit vor den Toren Basels auf dem Naturtrailparcours des Reiterparadieses Mariastein eine Trainingsmöglichkeit zu haben. Dabei geht es ja nicht nur darum, für einen „Ernstfall“ zu üben, sondern die Geschicklichkeit des Pferdes(und des Reiters, der Reiterin) ganz allgemein bewusst zu trainieren.

Naturtrail im Reiterparadies Mariastein

In unserer dicht besiedelten überzivilisierten und überorganisierten Welt, gibt es wenig Gelegenheiten, die Geschicklichkeit der Pferde im Gelände zu trainieren, ausser man verreist in die Pampas oder das Gebirge. Dort wiederum trifft man unter Umständen auf Gegebenheiten, welche dann Reiter und Pferd überfordern. Praktisch daher die Möglichkeit vor den Toren Basels auf dem Naturtrailparcours des Reiterparadieses Mariastein eine Trainingsmöglichkeit zu haben. Dabei geht es ja nicht nur darum, für einen „Ernstfall“ zu üben, sondern die Geschicklichkeit des Pferdes(und des Reiters, der Reiterin) ganz allgemein bewusst zu trainieren.

Das Klettern über Baumstämme (nicht -stämmchen) das Beschreiten eines schmalen Steges, das Überschreiten einer Brücke, das Erklimmen von Treppen und so weiter verlangen, so einfach das auch aussehen mag, doch einiges an Kompetenzen. Das Pferd muss die Balance halten können und sich selber vertrauen, es braucht eine gute Koordination, sowohl vom Pferd, wie auch vom Reiter, der Reiterin und bedingt auch eine gute Portion Vertrauen zwischen beiden.

In der Vorbereitung am Vormittag wird der Parcours an der Hand geübt. Ganz nach dem Motto; was von unten nicht funktioniert, funktioniert auch von oben nicht. Dabei können die Pferde sachte an die Aufgaben herangeführt und das gegenseitige Vertrauen aufgebaut werden. Wenn die Pferde auf Zehenspitzen über das Hindernis gehen, ist es manchmal schon besser, dass man noch nicht drauf sitzt. Gerade weil am Vormittag auf dieser Vertrauensbasis gearbeitet wurde, ist dann das Reiten über die Hindernisse am Nachmittag meist kein Problem mehr. Für den Reiter, die Reiterin bleibt aber ab und zu immer noch ein kribbeliges Gefühl über das eine oder andere Hindernis, Vertrauen ist alles! Gut zu wissen, dass das Pferd unter einem seine Beine gut sortieren kann und es nicht so schnell aus der Balance kommt.

Am Abend dann, viele glückliche und zufriedene Gesichter, auch die der Pferde.
Dies war das zweite Mal, dass der WRB auf der Anlage von Susi Weiss und Ursula Gabele den Naturtrailkurs durchführte. Der Parcours wird laufend mit neuen Hindernissen ausgebaut. Darum wird es nicht das letzte Mal sein, dass der WRB über Stämme klettert, über Brücken trippelt und ums Eck reitet.

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